Was kostet ein Imagefilm? Echte Zahlen, klare Ansage

20. August 2026

Sepp Morrison bei Imagefilmproduktion bei IB/E Optics

Ein professioneller Imagefilm kostet bei mir zwischen 2.500 und 5.000 Euro netto. Nach oben ist die Spanne offen: Sobald aus einem einzelnen Video eine Kampagne wird - mit mehreren Formaten, Sprachen und Drehtagen - reden wir über eine Produktion, die bis in den sechsstelligen Bereich gehen kann.

Das ist die kurze Antwort. Die ehrliche Antwort ist länger, und sie handelt nicht nur von Geld. Denn der teuerste Fehler bei den Imagefilm-Kosten ist nicht der Betrag, den Du ausgibst. Es ist die Denkweise dahinter. Hier bekommst Du deshalb beides: echte Zahlen aus meiner Produktion und die Logik, mit der Du Dein Budget so einsetzt, dass am Ende das passiert, was wir uns wünschen und nicht nur eine Datei.

Die Spanne: von 2.500 Euro bis Richtung sechsstellig

Je nachdem, wie Du „Imagefilm" definierst, geht es bei mir zwischen 2.500 und 5.000 Euro netto los. Das deckt kompakte, hochwertige Unternehmensfilme ab, die ich als kleines Ein-Mann-Team umsetze - manchmal mit einer zweiten Person, meistens allein.

Nach oben wird es schnell eine andere Sportart. Sobald mehrere Ausspielungen, Sprachen, Formate und Abteilungen zusammenkommen, ist das kein Einzelvideo mehr, sondern Kampagnenarbeit: größeres Team, mehr Drehtage, mehr Postproduktion. Das kann bis Richtung sechsstellig gehen. Entscheidend ist der Gesamtumfang, nicht die Buzzwords im Angebot.

Ob Du das Ganze Imagefilm, Werbefilm oder Unternehmensvideo nennst, ist für die Kalkulation übrigens fast egal. Die Kosten einer Videoproduktion folgen immer derselben Logik: Vorproduktion, Dreh, Postproduktion.

Filmemacher (Sepp Morrison) mit Kamera-Rig bei einem sonnigen Outdoor-Event

Kurze Unterbrechung.

In eigener Sache.

Ich schreibe solche Beiträge im Newsletter regelmäßig. Über Markenaufbau, Content und das, was bei Drehs wirklich passiert. Wenn du das direkt ins Postfach willst, statt es zufällig zu finden: Trag dich ein. Kein Spam, kein täglicher Kram. Nur wenn's was zu sagen gibt.

Woraus sich die Kosten einer Videoproduktion zusammensetzen

Vorproduktion: Ziel, Konzept, Fahrplan

Ohne klares Ziel wird es teuer und schwammig. Deshalb klären wir zuerst: Was soll der Film transportieren? Willst Du alle Bausteine Deines Unternehmens zeigen, soll es produktspezifisch sein, geht es um Recruiting oder ein Event? Erst wenn das steht, entstehen das konkrete Konzept und der Fahrplan für die Drehtage. Danach folgt die detaillierte Abstimmung: wer, wann, wo, wie.

Postproduktion: der unterschätzte Brocken

Die Postproduktion ist am schwierigsten einzuschätzen, und wird am häufigsten unterschätzt. Mein Erfahrungswert: Pro Drehtag rechne ich mit rund drei Schnitttagen. Das ist realistisch, wenn am Ende etwas Ordentliches rauskommen soll. Musiklizenzen laufen bei mir über gängige Lizenzplattformen, sauber und ohne Abmahnrisiko. Und die Nutzungsrechte? Von meiner Seite in der Regel uneingeschränkt. Ausnahmen gibt es nur in Sonderfällen, etwa wenn externe Schauspieler involviert sind.

Dreh: Equipment nach Plan, nicht nach Eitelkeit

Teamgröße und Technik hängen am Anspruch. Ich drehe je nach Projekt auf 4K-High-Res-Kameras von Sony - mein Standard-Setup inklusive Gimbal, Drohne und Foto-Equipment, mit dem sich sehr viel sauber abbilden lässt. Wenn es das Projekt verlangt, geht auch 8K auf RED. Das ist aber eine individuelle Anfrage, kein Pauschalposten. Was ich nicht mache: Technik-Fetisch ohne Nutzen. Ob zusätzliches Licht, Kamerakran oder Drohne. Das entscheidet das Konzept, nicht die Eitelkeit. Aus Equipment, Personalaufwand und Drehtagen ergibt sich am Ende das Angebot.

Kameramann (Sepp Morrison) mit Stativ bei Dreharbeiten auf einer staubigen Landstraße

Was Kunden regelmäßig unterschätzen

Drei Dinge: die Vorarbeit, die Nachbearbeitung - und die Ausspielung. Ein starker Film entsteht vor dem Dreh, und er wirkt erst nach dem Schnitt. Das beste Video verkauft Dir nichts, wenn es auf der falschen Plattform landet, im falschen Format, zur falschen Zeit. Wer hier wenig Input liefert, verschenkt extrem viele Möglichkeiten. Wer sauber mitdenkt, holt aus jedem Euro mehr raus.

Halber Drehtag, Talking Heads - und plötzlich sind es sechs Videos

Talking Heads sind im Kern ein Frage-Antwort-Spiel. Ich interviewe Dich in einem natürlichen Setting, um spontane, ehrliche Aussagen zu bekommen - das ist es, was am Ende am besten funktioniert. Die Fragen sind bewusst so gestellt, dass sie verschiedene Themengebiete abklappern. Mit den restlichen Stunden drehen wir Bilder, die genau das stützen, was in den Interviews gesagt wird.

So entstehen themenspezifische Clips von 30 bis 60 Sekunden. Je nachdem, wie lang die Antworten ausfallen. Am Ende hast Du nicht einen „großen" Film, sondern mehrere präzise Videos. Das skaliert besser und ist näher dran an dem, wie Menschen Inhalte heute wirklich konsumieren. Wie weit das trägt, zeigt unser Projekt mit Compadre: ein Drehtag, am Ende standen über 100 Fotos und acht Video-Assets.

Preislich liegt so ein Mehr-Clip-Setup über dem Essential-Einstieg, weil jeder Clip einzeln geschnitten und veredelt wird.

Zwei Filmemacher richten eine Kamera für den Dreh von Luxusuhren ein

Zwei Basispakete - und alles darüber auf Anfrage

Damit Du nicht bei „kommt drauf an" hängen bleibst, habe ich zwei Festpreis-Pakete geschnürt. Beide sind darauf ausgelegt, möglichst budgetfreundlich zu sein - schlank, hochwertig, ohne Overkill.

Essential – 2.500 Euro netto.

Ein kompakter, hochwertiger Unternehmensfilm:

  • 1× 30 Sekunden in 16:9, gedreht in 4K
  • Bis zu 4 Stunden Dreh vor Ort
  • Drohnen- und Gimbal-Aufnahmen, wo Ort und Bedingungen es zulassen
  • Ein Interview, zum Beispiel mit der Geschäftsführung
  • Schnitt inklusive Musik, Farbkorrektur und Ton

Professional – 5.000 Euro netto.

Für Projekte, die mehr Raum brauchen:

  • 1× 30–60 Sekunden in 16:9 plus Social-Media-Version in 9:16
  • Mehr Zeit für Konzept und Vorproduktion, individueller aufgesetzt
  • Ein voller Drehtag statt eines halben – gut für mehrere Stationen, die ausgeleuchtet werden müssen
  • Erweiterter Schnitt inklusive einer zusätzlichen Feedbackrunde
  • Explizite Anpassung für Website und Social Media

Alles darüber:

Auf Anfrage.

Sobald ein Ein-Mann-Setup nicht mehr realistisch ist, braucht es Produktion: größeres Team, mehrere Abteilungen, mehr Fotos, Untertitel in verschiedenen Sprachen, zusätzliche Recruiting- oder Event-Clips, Teaser, Social-Media-Assets - oder eben die 8K-Produktion auf RED. Ab diesem Punkt gibt es keine One-Size-Fits-All-Lösung mehr, sondern ein sauberes, individuelles Setup.

Die vollständigen Paketdetails findest Du auf der Imagefilm-Seite.

So sieht eine echte Kalkulation aus

Damit die Zahlen nicht abstrakt bleiben, hier die Kalkulation eines realen Projekts für solation.

Posten Leistung Anteil
Konzept & Vorproduktion Vorabgespräche, Zieldefinition, Konzept, Drehplanung 20 %
Produktion 1 Drehtag inkl. Equipment, Drohne und Anfahrt 37 %
Postproduktion 2 Schnitttage, Musiklizenz, Color Grading, Anlieferung der Assets 43 %
Gesamt 5000,- € netto

 

Geliefert wurde:

  • 1× 150-Sekünder in 16:9, Sprache: Deutsch
  • 1× 150-Sekünder in 16:9, Sprache: Englisch (via Untertitel)
  • 2x Social Cuts 15-Sekünder
  • 1x 150-Sekünder (Projektspezifisch) in 16:9, Sprache: Deutsch
  • 15 Fotos

Das ist das Professional-Paket in echt. Nach oben skaliert nicht der Stundenpreis, sondern der Umfang: mehr Drehtage, mehrere Standorte, größeres Team.

Filmemacher stellt eine Kinokamera zwischen Objektiven und Equipment auf einem Tisch ein

Warum ich für 600 Euro kein Video drehe

Für 600 Euro bekommst Du bei mir ein Fotoshooting. Das geht, und das wird gut. Ein Video in der Qualität, die ich abliefern will, ist für dieses Budget nicht realistisch. Allein Vorbereitung und Aufbau fressen so viel Zeit, dass für Planung und Produktion gleichzeitig nichts übrig bleibt.

Und ja, es gibt den Fall, dass jemand sagt: „Wir wissen genau, was wir wollen - komm nur mit der Kamera und halt drauf." Verstehe ich. Aber dafür bin ich nicht der Richtige. Ich beschäftige mich das ganze Jahr mit nichts anderem als der Frage, was im Bewegtbild funktioniert und was nicht - dieses Wissen kann ich nicht an der Tür abgeben. Für 600 Euro entsteht im Film nichts Nachhaltiges. Für Fotos: ja. Für Video: nein.

3.000 oder 15.000 Euro - woran Du erkennst, wo Du stehst

Ein ehrlicher Selbsttest: Womit vergleichst Du Dich? Wer mit einem Rolex-Spot oder einer Fernsehwerbung als Referenz kommt, kann relativ sicher davon ausgehen, dass es eher Richtung 15.000 Euro geht.

Richtung 3.000 Euro bist Du unterwegs, wenn Du akzeptierst, dass wir innerhalb eines halben bis ganzen Tages drehen, pragmatisch arbeiten und Dinge so nehmen, wie sie sich ergeben - statt jedes Detail auf Pixel-Ebene zu perfektionieren. Voraussetzung ist eine flexible Erwartungshaltung: Es gibt Grenzen, was an einem Tag möglich ist

Kameramann mit RED-Kamera in der belebten Boxengasse einer Rennstrecke

Wie hoch ist das ideale Budget für einen professionellen Imagefilm?

Das ideale Budget für einen professionellen Imagefilm liegt für die meisten Unternehmen zwischen 2.500 und 15.000 Euro netto. Entscheidend ist aber nicht die absolute Zahl, sondern das Kosten-Nutzen-Verhältnis: Was soll der Film leisten, wo wird er ausgespielt, und wie zahlt er über die Zeit auf Marke und Sales ein?

Denn der teuerste Fehler beim Budget ist, nur an ein einzelnes Asset zu denken. Nach dem Motto: einmal Geld für einen Imagefilm ausgeben, und die Markenbildung ist erledigt. Ist sie nicht. Ein Imagefilm ist ein Teil vom Brand Building - nicht die komplette Marketingstrategie, und unterm Strich nur ein Teil Deines Content-Budgets. Marke entsteht dadurch, dass Du auf Dauer immer wieder mit gutem Content in Erscheinung trittst.

Dazu gehört ein Imagefilm an bestimmten Stellen, und der muss hochqualitativ produziert sein. Aber er muss nicht 150.000 Euro kosten. Es gibt effektivere Wege, dieses Budget einzusetzen - zum Beispiel in wiederholte Präsenz statt in ein einziges, vermeintlich perfektes Video.

Mein erster bezahlter Job - und warum er heute mehr kostet

Mein erstes bezahltes Video war ein Event-Clip für 400 Euro plus Reisekosten. Exakt derselbe Job würde heute grob zwischen 2.500 und 4.000 Euro liegen.

Die Differenz ist keine Inflation, sondern Erfahrung. Damals hatte ich keine Erfahrungswerte und wusste nicht, was alles schiefgehen kann. Heute zahlst Du dafür, dass ich weiß, was auf welchen Plattformen funktioniert, dass Marketingwissen in jede Entscheidung einfließt und dass ich unter Druck schnell und effektiv Content produziere. Ich weiß genau, welche Details den Unterschied machen, wenn es drauf ankommt - das ist der Unterschied zwischen dem ersten Job und über 16 Jahren Produktionserfahrung seit 2010. Erfahrung spart Dir Fehler. Genau das steckt im Preis.

Scheitern Projekte am Budget?

So gut wie nie. Außer jemand will einen Imagefilm für 500 Euro. Dann ist die Antwort kurz.

In allen anderen Fällen reden wir. Ich will zuerst verstehen, was Du eigentlich erreichen willst: Unternehmensvorstellung, Produktverkauf, Recruiting, Event? Wenn das Ziel klar ist, finde ich den effektivsten Weg dorthin - und meistens einen Kompromiss, der für beide Seiten passt. Klar entscheidet sich mal jemand für die günstigere Variante woanders. Passiert. Aber am Budget scheitert es fast nie, wenn das Ziel sauber definiert ist.

Balletttänzerin an einem Bogenfenster, während ein zweiköpfiges Team vom Dolly filmt

Häufige Fragen zu Imagefilm-Kosten

Was kostet ein Imagefilm?

Bei mir zwischen 2.500 und 5.000 Euro netto für kompakte Unternehmensfilme. Aufwendige Kampagnenproduktionen mit mehreren Formaten, Sprachen und Drehtagen können bis in den sechsstelligen Bereich gehen.

Was kostet ein Werbefilm?

Die Kalkulationslogik ist dieselbe wie beim Imagefilm: Vorproduktion, Dreh, Postproduktion. Wer allerdings das Niveau von TV-Werbung erwartet - Stichwort Rolex-Spot -, sollte eher ab 15.000 Euro denken statt ab 3.000.

Wie viele Schnitttage braucht ein Imagefilm?

Als Faustregel rechne ich pro Drehtag mit rund drei Schnitttagen - inklusive Musik, Farbkorrektur und Feinschliff.

Wem gehören die Nutzungsrechte am fertigen Film?

Von meiner Seite gibt es in der Regel keine Einschränkungen, Du kannst den Film uneingeschränkt nutzen. Ausnahmen sind Sonderfälle, etwa wenn externe Schauspieler mitwirken.

Fazit: Ein Imagefilm kostet, was er kosten muss, um zu funktionieren

Die Spanne ist groß, weil der Anspruch variiert. Wer klar denkt, gewinnt: Ziel definieren, Konzept sauber aufsetzen, Produktion pragmatisch ausrichten, Ausspielung von Anfang an mitdenken. Und sich dann nicht auf ein einziges Video fixieren, sondern auf Wirkung über Zeit.

Ich bin mit der Kamera meistens zwischen München, Dachau und dem Rest von Bayern unterwegs - und gerne auch deutschlandweit. Wenn Du wissen willst, wo Dein Projekt in dieser Spanne liegt: Schreib mir, was Du vorhast, oder such Dir direkt einen Termin für ein unverbindliches Erstgespräch aus. Die Antwort auf „Was kostet das bei uns?" bekommst Du dann konkret - mit Zahlen, nicht mit „kommt drauf an".

Josef Schilcher, Gründer und Creative Director von Sepp Morrison

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